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Aktuelles von der IRT

Holzwurm und Hausbock in einem Tegernseer Landhaus

by · 2 Monaten ago · 0 comments

Bei einem Tegernseer Landhaus wurde ein akuter Befall von Holzschädlingen (Holzwurm und Hausbock) festgestellt. Da bei diesen Häusern sehr viel Holz im Außenbereich verbaut wird, mussten die Fassaden und Balkone in dem Bereich mit einer Dreischichtfolie eingepackt werden. Mit einem Abstand zum Gebäude wurde so ein Raum geschaffen, hinter dem ein Rohrsystem verteilt wurde. Danach wurde mit Heißluftanlagen langsam und kontrolliert erwärmt, bis eine Temperatur von 55°C an allen Stellen erreicht wurde. Der Dachstuhl und ein angrenzender Raum wurden ebenfalls mitbehandelt. Hier wurde das Rohrsystem im Inneren des Hauses verlegt und gleichsam schonend beheizt. Um zu gewährleisten, dass in allen Bereichen die Temperaturen erreicht werden, die erforderlich sind, um alle Schadinsekten in jedem Entwicklungsstadium abzutöten, wurden die Fühler an den thermisch ungünstigsten Stellen im Holz gesetzt. Der Verlauf der Temperaturen konnte extern an einem Datenlogger abgelesen werden und nach Erreichen der Temperaturen und einer Haltephase wurden die Anlagen langsam zurückgefahren.

 

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Holzdecke gegen Holzwurm und Hausbock behandelt

by · 5 Monaten ago · 0 comments

In Blankenburg wurde aufgrund eines akuten Holzwurmbefalls die Zwischendecke vom ersten zum zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses sowie ein angrenzender Erker thermisch behandelt. Hierzu wurde eine Platte für ein Fenster des Erkers zugeschnitten. Ein Rohrverteilungssystem, das sowohl den Erkerbereich, als auch die Zwischendecke von beiden Seiten erreichte, sorgte für gleichmäßige Verteilung des Luftstroms. Durch die Erwärmung von beiden Seiten (Decke im 1. Obergeschoss sowie Fußboden im 2. Obergeschoss) ist gewährleistet, dass die erforderlichen Temperaturen überall in der Decke erreicht werden.  Hierdurch wurde eine hundertprozentige Abtötung aller Schadinsekten in jedem Entwicklungsstadium (Ei, Larve, Käfer) erreicht. Messfühler wurden verteilt an den thermisch ungünstigsten Stellen und machten eine extern ablesbare Temperaturkontrolle möglich. Die speziell hierfür entwickelte Technik der Anlagen macht eine giftfreie und schonende Behandlung möglich.

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Scheune in Lichtenau gegen Holzwurm

by · 9 Monaten ago · 0 comments

Anobium punctatum

Bei einer Heißluftbehandlung gegen den gemeinen Holzwurm (anobium punctatum) werden in einem Anbau die Decke der Eingangsdeele und das Ständerwerk, 2 große Räume, die zum Dachstuhl angrenzen, sowie der gesamte Dachstuhl inkl. der Böden parallel mit 2 Anlagen bearbeitet. Das Eingangstor und die Türen in der Deele werden durch Einhausung mit einer Spezialfolie gegen die Wärme geschützt. Die Einblastemperatur wird auf 80 Grad begrenzt, damit keine Schäden an den Einbauten, Fenstern und elektrischen Leitungen auftreten. An den thermisch ungünstigsten Stellen werden Fühler gesetzt, die mit einer Messtechnik von außen abgelesen werden können. Erst nach Erreichen einer Temperatur von 55°Grad an allen Fühlern werden die Anlagen langsam heruntergefahren. Alle Schadinsekten sind in jedem Entwicklungsstadium, als Ei, Larve und Käfer, durch diese giftfreie Behandlung abgetötet.

 

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