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Hausbock im Dachstuhl

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An einem Einfamilienhaus in Bech in Luxemburg wurde akuter Befall von Hausbock sowohl im Dachstuhl über dem Haus als auch im Dachstuhl über der Garage festgestellt. Bei diesem Schädling handelt es sich um ein holzzerstörendes Insekt, dessen Befall, anders als beim Holzwurm, nicht ohne weiteres anhand von Mehlauswurf festgestellt wird. Beim Hausbock findet man nur wenige Löcher, die etwas größer sind als beim Holzwurm, im Inneren der Dachbalken allerdings können sich bereits weitreichende Fraßgänge befinden, die die Festigkeit des Balkens stark beeinträchtigen können. Oftmals wird man durch hörbare Fraßgeräusche auf ihn aufmerkasam. Vom Dachdecker wurde für diese Heißluftmaßnahme eine Öffnung zwischen den Sparren vorgesehen, um dort ein Rohr in den Behandlungsraum einbringen zu können. Von dort aus wurden kleinere Schläuche zu einer Rohrverteilung angeschlossen, um eine gleichmäßige Einbringung der warmen Luft gewährleisten zu können. Stabfühler wurden sowohl an den entferntesten Punkten  als auch an den dicksten Querschnitten gesetzt. Diese wurden mit einem Datenlogger verbunden, an dem außerhalb des Behandlungsraumes jederzeit die Temperaturen verfolgt werden können. Der Dachstuhl wurde auf 55°C erwärmt, um den Hausbock in seinen Entwicklungsstadien, als Ei, Larve und Käfer abzutöten. Erst als an allen Fühlern diese Temperaturen erreicht bzw. überschritten waren und nach einer anschließenden Haltezeit wurden die Anlagen langsam zurückgefahren.  Ein Mitarbeiter ist während dieser Zeit ständig vor Ort, um die notwendigen Kontrollen vorzunehmen. Nach der Maßnahme wurden die Pfannen wieder auf dem Dach installiert. Der Holzschädling, in diesem Fall der Hausbock (hylotrupes bajulus) konnte mit dieser giftfreien Methode zu 100 Prozent abgetötet werden.

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Categories: Allgemein

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